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Bran Barr - Sidh (Digi CD)

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Bran Barr - Sidh (Digi CD)
Nach längerer Schaffenspause, verursacht auch durch einige Seitenprojekte, fanden die Beteiligten nun glücklicherweise wieder mal Zeit für Bran Barr. Überwiegend gar wüst und haltlos geht es her auf dem neuen und zweiten Studioalbum „Sidh“ – was jedoch nichts mit etwaigen Präzisionsdefiziten oder mangelnden Darbietungstechniken zu tun hat. Ganz im Gegenteil, das siebenköpfige Ensemble beherrscht sein umfangreiches Handwerkszeug formidabel. Somit darf der Hörer aktuell Ohrenzeuge so einiger atemberaubender Kompositionsideen werden. Die Franzosen verstehen sich nämlich höchst spezialisiert auf artistisch variantenreiche Gitarrendarbietungen und ausgefeilte Schlagzeugintermezzi – und trotz allem Abwechslungs- und Strukturreichtum wurden sämtliche Bestandteile der Musik wohltuend homogen aneinander- beziehungsweise zusammengebracht.  Lyrisch werden auf der köstlich abwechslungsreichen Kriegerscheibe antike keltische und altgallische Themenkontexte abgehandelt. Damit verfolgen die rhythmusfreudigen Franzosen eine mystisch basierende Konzeptstory, welche mit dem dritten Album dereinst vorläufig beschlossen sein wird. Verwendung finden neben üblichem Instrumentarium zum ertragreichen heidnischen Stahlkochen auch traditionelle Klangerzeuger wie beispielsweise irische Sackpfeifen, Zinnflöten als auch die Bodhrán-Trommel. Und eben diese Pfeifrohre werden auf „Sidh“ teilweise glühend heiß geblasen. Eine ihren Spielbogen fidel führende Violinistin bringt sich ebenfalls ein. Auffallend ist die Freude der Horde an hohen Spielgeschwindigkeiten und barbarischen Dynamiken, welche sich wie ein blutroter Faden durchs ganze aktuelle Werk des Septetts zieht. „Sidh“ enthält zehn gut durchdachte Kompositionen, denen weder aufbrausend kriegerische noch mittelalterlich anmutende oder heldenhafte beziehungsweise epische Nuancen fremd sind. So gerieten der hörbar immens taktfreudigen Truppe die atmosphärischen Passagen herrlich verspielt und grandios stimmungsvoll – bestmöglich zu hören in der superb gelungenen Stille Volk-Coverversion von „Ode Aux Lointains Souverains“. (Metalmessage 8/10 Punkte)
myrevelations.de (14/15)
Zehn Jahre hat es nach Release des Debüts gedauert, bis Bran Barr endlich ein neues Album vorzulegen haben. Seitdem läuft das zweite, "Sidh" betitelte, Werk bei mir rauf und runter.
In einer knappen Stunde Spielzeit brennt das Septett ein wahres Feuerwerk an Frische und Feuer ab! Folk-Elemente die an manche Skandinavier erinnern und stellenweise bis zu In Extremo reichen mischen sich unter schnellen, druckvollen Black Metal, der immer wieder von getragenen Passagen mit epischem Hymnencharackter der Marke Bathory angereichert wird, manchmal sogar nach den treibenden Midtempo-Rhythmen Manowars greift.
Die Tracks bleiben dabei harmonisch und verlieren sich nie in Sperrigkeit; alle Songs verlaufen flüssig und abwechslungsreich ohne gestelzt zu wirken - es ergibt sich ein stets stimmiges Gesamtbild. Folkloristische wie auch elektrische Instrumente sind hervorragend gespielt und ergänzen sich perfekt. Sänger Yoltars Gesang zeigt sich variabel genug, um vom heldenhaften Epos zum martialischen Black Metal alles Gebotene intonieren und tragen zu können.
Die fantastische Produktion tut ihr Übriges und läßt "Sidh" ebenso kraftvoll und glasklar dastehen wie sie die diversen Parts sowie Einflüsse der Stücke gekonnt hervorbringt und das gesamte Album somit zur reinen (Hör-)Freude macht.
Einziges Manko mag die manchmal zu lange Laufzeit der Titel sein, was aber durch die erstklassigen Kompositionen voller Esprit und Kraft schnell in Vergessenheit gerät. Ein klasse Output!
Legacy Magazin: Die Musiker haben sich dem Celtic Folk Metal verschrieben und legen mit der aktuellen Scheibe ihr zweites Konzeptalbum vor. Die Geschichte spielt in Sidh, der Unterwelt, in der die Elfen aus der keltischen Mythologie leben. Alles dreht sich um den Krieg zweier Welten, wobei das Finale voraussichtlich im dritten Album vertont wird. Die Produktion des Werkes ist klar und druckvoll, jedes einzelne Instrument ist beinahe glasklar zu vernehmen, was gerade dem viel eingesetzten traditionellen Instrumentarium, wie z.B. der Bodhrán, sehr zugute kommt. Die Franzosen zeigen sich auf dem aktuellen Werk multilingual: neben dem englischsprachigen Grundgerüst befindet sich ein französischsprachiges Stück ’Ode Aux Lointains Souverains’ (ein Cover von der französischen Folk Band STILLE VOLK) auf dem Album und ebenso ein Lied in bretonischer Sprache. ’ Profediez’ ist eines der Highlights des Albums. Beinahe wie in einer Acoustic-Session in einem Pub mutet dieses Stück an, bei dem der beschwörende Gesang anfangs nur durch Flöte und Akustikgitarre unterstützt wird, bevor sich das Ganze in ein wildes instrumentales Biest verwandelt. Wer hier nun abwechslungsloses Gedudel vermutet, ist bei BRAN BARR falsch am Platz. Mächtige Gitarrensolos und kraftvolles, beinahe Black Metallisches Gekreische und -Geholze finden sich ebenso auf dem Album, wie stimmige klare Gesänge und einprägsame Melodien... Alles in allem legen die Franzosen mit "Sidh" ein rundes und sauber produziertes Album vor, dass jedem Liebhaber folkloristischer metallischer Klänge gefallen wird. (11 Punkte)
... Tiefpunkte gibt es nicht, was aber daran liegt, dass Bran Barr auf sehr hohem Niveau musizieren... Sei es das gegen Ende richtig fett thrashende “Fury” oder das eher ruhige, sich auf seine Schönheit verlassende “Passage“, Bran Barr ist wirklich ein schönes Album gelungen, dass man von Cruachan in der Form wohl nicht mehr erwarten kann. Der epische zwölf Minüter “Journey” und das herrliche Stille Volk-Cover “Ode aux Lointains souverans“, welches auch endlich die französische Sprache zum Einsatz kommen lässt, beschließen eine Stunde Musik, die sich einerseits spielerisch, andererseits aber auch ernsthaft mit Folk und Mythologie auseinandersetzt und für mich alles, was die letzten Jahre an Pagan Metal heraus kam, einfach mal so musikalisch zermalmt!... Ordentlich druckvoll produziert ist das Album auch noch dazu, was will man mehr?...Fazit: Unbedingt kaufen, denn so schön war Folk Black Metal seit “Tuatha Na Gael” nicht mehr! Die sympathischen Franzosen hätten es verdient weit nach vorne zu kommen und wenn Trollzorns Nydvind ähnlich toll sind, dann kann man deren Händchen für starken Pagan Metal nur loben. Hoch die Hörner! schwarze news.de 9/10 punkte !

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