Seit 2005 schafft die Band des ehemaligen Sycronomica-Bassisten Max Marquardt eigenständige Kunst voller krasser Gegensätze, welche roh und krachig ist, dabei aber auch intensiv und heimelig, organisch und sehr lebendig. Atmosphäre und Emotionalität stehen hierbei hoch im Kurs, was dem Hörer und Zuschauer nicht zuletzt durch die energiebeladene und intensive Bühnenshow des Fünfers demonstriert wird. Kreativ hoch stehend angelehnt an die altmystischen und natur-spirituellen Aspekte des Daseins, schaffen sich Helfahrt auch nach zwei erfolgreichen Europa-Tourneen mit Helheim und Odroerir wieder ihren verdienten Platz im raueren Genre des Pagan-Metal. Ihr drittes Album "Drifa" (VÖ 30.04.210) soll wie die beiden Vorgängeralben gewohnt innovative schwarzmetallische Tonkunst aus deutschen Landen auferleben lassen...
...So wechseln Helfahrt zwischen ruhigen Passagen und wilder Raserei hin und her und erzeugen dabei eine sehr ergreifende Stimmung. Dabei wird den nordischen Altmeistern mit frostigen Gitarrenläufen ebenso Tribut gezollt, wie auch alter, traditioneller Folklore... Dank einer sehr klaren, aber dennoch organischen Produktion fügt sich alles harmonisch zusammen...Neben den grandiosen Black Metal-Parts bedienen sich Helfahrt auch ganz gerne beim Black´n´Roll, wodurch einige sehr groovige Riffs entstehen. Auf dieser Grundlage wirken auch Max Marquards Vocals, eine Mischung aus Helrunar und Minas Morgul, um einiges rotziger. Seine rohe Ausdruckskraft passt einfach perfekt zu den deutschsprachigen Texten. Bei "Drifa" handelt es sich also um ein vorbildliches Beispiel deutschen Schwarzmetalls. Helfahrt beweisen auf ihre Art, dass man heidnische Inhalte auch ohne Clichés umsetzten kann. Im Kampf um das Erbe der unvergesslichen Nagelfar sind die Karten somit neu gemischt. Denn nach so einem großartigen Album ist es fraglich, ob die derzeit schwächelnden Helrunar den Genrethron noch für sich beanspruchen können! (Metalglory.de)
Auch nach vielen Wochen intensiven Hörens zeigen sich keinerlei Abnutzungserscheinungen. (Bloodchamber.de) 9/10
Helfahrts "Drifa" zelebriert eisig-rauen Black/Pagan voll mystischer Wucht - da kracht es im Lande der Toten! (Myrevelations.de) 12/15
Freunde von deutschem Schwarzmetall dürften an Drifa nicht vorbei kommen. Und wer die Gelegenheit bekommt, sollte sich die Truppe unbedingt auch einmal live ansehen. Es lohnt sich. (HeavyHardes.de) 5/6
Absolutes Muss für alle Freunde des heidnischen Black-Metals! (folk-metal.blog.de) 14/15
ROCK HARD MAGAZIN 8/10 Punkte
Metalglory.de 8,5/10
Legacy Magazin 13/15
Rock Tribune 78/100
N-Metal 9,5/10
Folk-metal.blog.de 14/15
WeRock.se 7/10
Schwermetall.ch 10/13