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Black Messiah - First war of the world (CD)

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Black Messiah - First war of the world (CD)
Na endlich ... die neue HAMMERSCHEIBE der Ruhrpottwikinger !!!
Für den unverschämten Preis, können wir nix  : /

metalmessage.de (10/10)
Mit neuem Trommelmann Brööh und Stromorgelkerl Agnar personell wieder in alter spielerischer Stärke am Start, ließen die verdienten Ruhrpottwikinger um Bandgründer und Sänger Zagan die Spannung auf das neue Studioalbum in den letzten Monaten bei mir immer rapider ansteigen. Und als ich jüngst das aktuelle grandiose Frontcover des vierten Langspielers „First War Of The World“ erblickte, kannte mein schlafloses Verlangen nach neuen Black Messiah-Hymnen dann schier keine Grenzen mehr. Jetzt endlich erschallt das brandneue Heidenhammerwerk des sechsköpfigen Musikantenrudels hier in voller Lautstärke – und Black Messiah, stilistisch erneut ganz sie selbst, bieten mal wieder ganz genau das, was man als jahrelanger treuer Jünger der Band auch voller Hoffnung erwartet. Einmal mehr deutlich hörbar künstlerisch nach oben gereift, offenbaren diese unbeugsamen Vollblüter auf der erfreulich gut durchdachten Platte mittels zwölf neuer Reißerkompositionen einen wahren Flächenbrand an laut auflodernden Leidenschaften für altnordische Legenden und Sagen.

 

In Sachen Klangreinheit betont ohrenfreundlich und auch noch durchgehend mordsdruckvoll produziert, gelang Zagan, Garm, Zoran, Meldric und den beiden neuen Mitstreitern mit „First War Of The World“ eindeutig gar das bisherige schwarzmessianische Meisterwerk überhaupt. Ehrlich gesagt nicht vorstellbar, das eine Pagan Metal-Truppe auf diesem geschundenen Planeten noch mehr innigliche Liebe, kochendes Herzblut und damit verbundene Selbstvergessenheit in einen Tonträger einfließen lässt. Ja, sämtliche bisherigen schöpferischen Stärken der Band wurden mit fühlbarer Hingabe nach Kräften von den Beteiligten potenziert. Somit ist dieses neue leuchtende Inbrunstmanifest noch epischer, noch bombastischer und in Sachen Dramatik auch noch packender als die ohnehin wirklich tollen Vorgängerscheiben. Ebenfalls erfreulich verfeinert eröffnen sich in aller Ergötzlichkeit die in Details hoffnungslos verliebten Stromgitarrenkünste des kompetenten Saitentrios Zagan, Zoran Meldric – bei solcherlei Besessenheit und Fingerfertigkeit an den Äxten bleibt kein Auge beziehungsweise Gehörgang trocken. Auch wer bislang bei den unweigerlich rührenden Fidelpassagen von Streichmeister Zagan eine gigantische innere Sehnsucht nach dem Guten und Echten in der Menschheit in sich verspürte, dem widerfährt auf „First War Of The World“ nicht wenig Wunderschönes – denn die Stimmungsradien seiner bezirzenden Violinpassagen sind noch umfangreicher geworden. Wer also stets panische Angst davor hat, als wichtigtuerisch knallharter Brutalmetaller Tränen der Ergriffenheit in den eigenen Augen zu haben, dem rate ich ernsthaft vom Erwerb dieser hochemotionalen Zauberscheibe ab – denn „First War Of The World“ kann den jahrelang mühevoll aufgebauten Ruf eines niemals Herz zeigenden Profilneurotikers glatt in wenigen Momenten ruinieren. Eine reife Leistung.

 

Gesanglich hingegen fährt der bärtige Überzeugungstäter Zagan überraschend oft eine neu ausgerichtete Kehlenschiene, welche durch eine dezent gezielte Reduktion der Kreisch – und Grummelfaktoren die neuen Liedertexte weitgehend sehr gut verständlich macht. Vollendet abrundend inszenieren Black Messiah mit riesengroßer Bedacht so einige fesselnde Hörspielatmosphären samt partiellen Erzählteilen, was aus „First War Of The World“ viel mehr macht als „nur“ ein neues weiteres Studioalbum – nämlich eine zeitlose probate Möglichkeit, imaginär mit Leichtigkeit in gute uralte Nordzeiten einzutauchen und dabei alles andere um sich herum zu vergessen. Überhaupt, hier liegt eine Veröffentlichung vor, welche wirkt wie guter Wein: Denn mit jedem Hören verlieren Sorgen, Ängste, Nöte, Ärger, etc. ihre Bedeutung. Und so überrascht es mich auch nicht im Geringsten, dass sogar der schmissige Bonustrack „Söldnerschwein“ eine herrliche Hymne geworden ist, strotzend vor Spielfreude und Beschwingtheit.

 

© Markus Eck


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