Endlich der erste Longplayer !
Nordic Storm Metal, die Jungs sollten mittlerweile einiges an Anerkennung erspielt haben
metalmessage.de (8/10)
Konnte bereits das 2007er Demo „Memories In Frost” nicht wenige Anhänger auf ihre Seite ziehen, so werden Dyrathor nun mit diesem Debütalbum noch eine ganze Ladung mehr an Hörern für sich einnehmen können – denn „Sacred Walcraft Of Hel“ zeigt die deutsche Band auf einem deutlich höheren Level. So können die Jungs in Sachen Spielkultur ebenfalls punkten, und auch die oftmals fesselnden Arrangements gelangen überwiegend prächtig. Epik und Eingängigkeit schreiben die Beteiligten sehr groß in den Kompositionen, was den kernigen Pagan Metal auf der Scheibe zu einer sehr hörenswerten Angelegenheit macht. Umfassendes Geschick liegt auch dem Variantenreichtum zugrunde, welcher hier für so einige erhebende Hörmomente verantwortlich zeichnet – erfreulich fein umgesetzte Folk-Elemente und überlegt orchestrierte Passagen inklusive. Zu großer Stärke laufen diese Überzeugungstäter neben ihren kraftvoll-kernigen Einsätzen vor allem dann auf, wenn sie genussvoll verspielt vorgehen. Überhaupt, hier stimmen sämtliche stilistischen Mixturen vollauf, homogen und flüssig sind sämtliche Songs zu hören. Wer auf rasante Uptempo-Attacken abfährt, wird ebenfalls stürmisch bedient. Ein gelungenes Debütalbum nach Maß also, welches diesen energischen Trupp von seiner besten Seite zeigt.